Anlass zur Bildung der Arbeitsgruppe 'Bielefeld bewegt sich'

Anlass zur Bildung der interdisziplinäre Arbeitsgruppe, die hinter 'Bielefeld bewegt sich' steht, war die Idee von Frau K. Mertel (Osteoporose-Selbsthilfe), eine Aufklärungskampagne zum Thema Osteoporose in Bielefeld durchzuführen und hierbei nicht nur bereits Betroffene anzusprechen, sondern vor allem jüngeren Menschen mitzuteilen, wie man sich vor Osteoporose schützen kann.

Die Lebenserwartung unserer Bevölkerung wird immer besser, ist aber nicht automatisch mit Gesundheit verbunden. Die Zahl der Erkrankungen, die im Alter häufiger auftreten, ist groß. Auch Osteoporose tritt bevorzugt im höheren Alter auf, wird aber gern als 'Kinderkrankheit' bezeichnet, 'die im Alter ausbricht' (H. Minne), denn zum Aufbau und Erhalt starker und bruchfester Knochen kann man durch eine entsprechende Lebensweise von Kind an beitragen. Von Osteoporose sind in Deutschland rd. 6-7 Mill., auf Bielefeld umgerechnet mehr als 10.000 Menschen betroffen. Osteoporose führt zu Knochenbrüchen z. B. der Oberschenkel (Femur). In der Folge kommt es häufig zu Pflegebedürftigkeit. Im Jahr 2002 wurden in OWL mehr als 4000 Menschen wegen Schenkelhalsfrakturen stationär aufgenommen.

Aktive Bewegung (die physiologische Beanspruchung des Bewegungsapparates) hat aber nicht nur als wesentlicher Bestandteil der Osteoporoseprävention und -behandlung Bedeutung, sondern in vielen anderen Zusammenhängen. Angespornt durch großes Interesse vor Ort blieb 'Bewegung' als Gesundheitsfaktor in Bielefeld Arbeitsthema. Schwerpunkte:  • Kindergesundheit  • Gesundheit ab 60  • Osteoporoseprävention.