Integrierte Versorgung
Unter diesem Namen laufen in OWL seit 1999 Versuche, die wohnortnahe Versorgung Rheumakranker zu verbessern. Siehe auch unter 'Über uns (Ziele)' und unter 'Morbiditätsstruktur'.
Strukturmodell Rheuma - Arbeitsblatt des Rheumazentrums OWL, Stand 21.02.2007
INTEGRIERTE Versorgung im Fachbereich Rheuma bundesweit (Gaubitz, 04-2007)
Besonderheiten des Strukturmodells Rheuma OWL(KVWL):
• Ziel des Modells ist es, eine angemessene Versorgung der Zielgruppe herzustellen
- Die Versorgung umfasst die Bereiche Prävention, Früherkennung, kontinuierliche Versorgung, Reha
- eine umfassende Versorgung kann nur arbeitsteilig hergestellt werden
• als Partner der Versorgung werden alle angesehen, die mit 'Rheuma' zu tun haben
- dazu gehören auch die Betroffenen, da im Fall 'Rheuma' ohne ihre Mitarbeit 'nichts geht'
• Regelmäßige ebenenübergreifende Dokumentation nach Muster des Länderindikators L3.109
- Verbindung von internem (Einrichtung) und externem QM (Gesundheitsberichterstattung)
1x/Jahr Betrachtung der Datenlage (2004 modellhaft eingeführt, ab 2007 fortgeführt mit der KVWL)
- auf Praxisebene Vergleich der eigenen Einrichtung mit anderen (Qualitätssicherung)
- auf Ebene der Versorgungsverwaltung Vergleich der Region mit anderen (Sicherstellung)
- auf Ebene der Politik in Form der Gesundheitsberichterstattung der Länder (GBE)
• Standardisierte Patienteninformation (nach Möglichkeit Patientenschulung, alternativ in anderer Form)
1x/Jahr Aktualisierung eines Patientenpasses (Kommunikation zwischen Facharzt, Patient und Hausarzt)
- verhilft Patienten zu Souveränität (Besitz der eigenen Diagnose- und Stammdaten)
- könnte Chroniker- und Fahrbescheinigungen ersetzen