Tagung „Stand und Entwicklung der Versorgung Rheumakranker in Nordrhein-Westfalen“
am 28.10.2009, 15.00 – 18.00 Uhr
Tagungsraum des Landtags NRW in der Villa Horion, Haroldstr. 2, 40213 Düsseldorf
Auch in diesem Jahr veranstaltete zusammen mit dem Rheumazentrum OWL und seinem Qualitätszirkel (KVWL) als Schirmfrau der Rheuma-Liga NRW Inge Howe (MdL)
ein Treffen zwischen Vertretern der Betroffenen (Selbsthilfe) und Vertretern der Versorgung (Praxis, Krankenhaus, Kassen, Verwaltung). Damit wurde die
Idee der 'Indikatorengestützten Planung der ambulanten Versorgung Rheumakranker in NRW'
(Indikatorengestützte Planung der ambulanten Versorgung in NRW am 20.08.2008) fortgeführt.
Diskutiert wurden Daten, die in einem auf Initiative der KV Nordrhein gegründeten Arbeitskreis mit Unterstützung der Kassenärztlichen Vereinigungen und des Landesinstitutes für Gesundheit
und Arbeit des Landes NRW gesammelt und zusammengestellt wurden. Der Stand der wohnortnahen Versorgung in den verschiedenen Regionen des Landes kann jetzt genauer abgebildet werden
als 2008. Die neuen Daten wurden unter den Gesichtspunkten 'Über-, Unter- oder Fehlversorgung' und 'Organisation der fachärztlichen Versorgung in der Fläche' (Arbeitstitel)
betrachtet und diskutiert. Die auf dem Workshop vorgestellten Daten werden demnächst auf dieser Seite veröffentlicht.
Weiterhin werden die Diskussionsbeiträge zusammenfasst und in Form eines Positionspapiers zur zukünftigen Entwicklung der Rheumaversorgung in NRW veröffentlicht.
Die Teilnehmer sind gebeten, ihre mündlich kurz angerissenen Beiträge in schriftlicher Form bis Ende November an die Tagungsleiterin zu schicken.
Programm des Workshops
Tagungsbeiträge - Veröffentlichung in Arbeit
Begrüßung durch I. Howe
Grußwort G. Garbrecht, Vorsitzender des Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales
H. Germakowski, Präsidentin Rheuma-Liga:
"Aktionsplan der Rheuma-Liga und diagnosebezogene Defizite"
C. Bonnemann "
Powerpoint-Vortrag über Häufigkeit relevanter Rheuma-Diagnosen und Häufigkeit relevanter Anbieter in NRW, Teil 1"
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1. Handout 'Alle M-Diagnosen 3-stellig und 'wichtige' M-Diagnosen 4-stellig mit 'Relevanzattributen' und mit Bielefelder Testdiagnosen sortiert nach ICD'
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2. Handout 'Alle M-Diagnosen 3-stellig mit 'Relevanzattributen' und mit Bielefelder Testdiagnosen nach Häufigkeit
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3. Handout 'Arbeitsunfähigkeit (M-Diagnosen und Bielefelder Testdiagnosen) nach Häufigkeit'
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4. Handout 'Krankenhausentlassungen M-Diagnosen in NRW nach Häufigkeit'
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5. Handout 'Verteilung auf Fachgruppen, Versorgungsgrad, Fallzahlen pro Facharzt'
M. Thermann "
Schwierigkeit bei der Erfassung der Häufigkeit des Vorkommens von M. Sjögren mit der ICD10, Antrag auf Nachbesserung der ICD10"
Frühsprechstunde - wem nützt sie?
D. Bonnemann (Orthopädie)
"Versorgungsbedarf entzündlicher und nicht-entzündlicher Rheumaerkrankungen - Unterschiede und Gemeinsamkeiten"
J. Hankiss (Handchirurgie)
"Entwicklung spezieller Versorgungsmöglichkeiten am Beispiel der
Daumensattelgelenksarthrose"
R. Haaker (Rheumaorthopädie)
"DRG-gesteuerte Entwicklung in der Wirbelsäulenbehandlung - Nutzen und Kosten"
Irrgang (Bechterew-Selbsthilfe)
"Versorgungsdaten für Bechterewpatienten, Selbsthilfe und Heilmittelbudgets"
A. Teipel /R. Annuss
"Versorgungsgrad von Patienten mit entzündlich rheumatischen Erkrankungen"
Inge Howe -Diskussion und Schlusswort
Bitte Beiträge zum Positionspapier bis Ende November an Frau Howe senden! Adresse siehe Titelfeld der Webseite unter Mitglieder