Unsere Ziele (Stand 1996)

Ziele des Regionalen kooperativen Rheumazentrums Ostwestfalen-Lippe (in der AG der RZ in der DGRh):

Hauptziel ist die Verbesserung der wohnortnahen integrierten Versorgung chronisch Rheumakranker mit entzündlich rheumatischen Erkrankungen. Anerkannte indikationsbezogene Präventions- und Versorgungswege sollen für alle Betroffenen in der Region gleichmäßig und bedarfsgerecht nutzbar sein. Für die hierfür notwendige Strukturqualität soll gesorgt werden.

Basierend auf einer ausreichenden Versorgungsstruktur sollen Versorgungsabläufe orientiert am Patientenbedarf interdisziplinär koordiniert werden. Hierbei sollen alle einbezogen werden, die an der Versorgung beteiligt sind, insbesondere die Betroffenen selber. Hierfür werden zahlreiche Abstimmungsarbeiten notwendig sein.

Die Versorgung für Patienten mit nicht primär entzündlichen rheumatischen Gelenkerkrankungen und für Patienten mit Fibromyalgie soll durch Mitgestaltung der Schnittstellen gefördert werden.

Eine integrierte Betreuung von Patienten mit nicht entzündlich, nicht traumatisch oder nicht tumorbedingten chronischen Rückenschmerzen und Weichteilbeschwerden am Bewegungsapparat mit und ohne Zusammenhang zu Rückenbeschwerden dieser Art soll ebenfalls durch eine verbesserte Schnittstellengestaltung gefördert werden. Hierbei ist insbesondere eine Abklärung von Schmerzursachen und die Früherkennung des Risikos einer Schmerzchronifizierung notwendig.

Fehlende muskuläre Kondition als Ursache für chronische Rückenschmerzen und krankmachende Dysbalancen zwischen Belastbarkeit und Belastung sollen früh erkannt werden. Hiermit soll die Chance verbessert werden, zweckmäßige, gesundheitsstärkende und Spätfolgen gegensteuernde Frühmaßnahmen im regionalen Gesundheitswesen zu entwickeln und wahrzunehmen.

Mitwirkung Betroffener bei der Gestaltung der regionalen Versorgungssituation

Betroffene sollen per email, per Post, persönlich oder über Delegierte einer Gruppe Versorgungsprobleme, die aus Sicht des Patientenalltags erkennbar sind, auf die Tagesordnung der Mitgliederversammlung des Rheumazentrums bringen und so die Arbeit an der Verwirklichung der Ziele der Regionalen kooperativen Rheumazentren regional mitgestalten.

Auf 3x jährlich stattfindenden Mitgliederversammlungen des Rheumazentrums werden alle anstehenden Probleme nach Tagesordnung durchgearbeitet. Ergänzend zu Aktivitäten der Mitglieder (Ärzte aus Klinik und Praxis, aus internistischer und orthopädischer Rheumatologie und anderen Fachgruppen, aus Akutmedizin, Sozialmedizin und Rehabilitation, Ergotherapeuten, Krankengymnasten und Vertreter aus Selbsthilfegruppen) kann durch Benutzen dieser homepage jeder auch ohne Mitgliedschaft ein Rheuma-Thema von allgemeinem Interesse auf die Tagesordnung bringen.