Rheumazentrum Ostwestfalen-Lippe (RZ OWL)'lernende Webseite'- lernendes Versorgungsnetz |
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Hauptziel ist die Verbesserung der wohnortnahen integrierten Versorgung chronisch Rheumakranker mit entzündlich rheumatischen Erkrankungen. Anerkannte indikationsbezogene Präventions- und Versorgungswege sollen für alle Betroffenen in der Region gleichmäßig und bedarfsgerecht nutzbar sein. Für die hierfür notwendige Strukturqualität soll gesorgt werden.
Basierend auf einer ausreichenden Versorgungsstruktur
sollen Versorgungsabläufe orientiert am Patientenbedarf
interdisziplinär koordiniert werden. Hierbei sollen alle
einbezogen werden, die an der Versorgung beteiligt sind,
insbesondere die Betroffenen selber. Hierfür werden
zahlreiche Abstimmungsarbeiten notwendig sein.
Die Versorgung für Patienten mit nicht primär
entzündlichen rheumatischen Gelenkerkrankungen und für
Patienten mit Fibromyalgie soll durch Mitgestaltung der
Schnittstellen gefördert werden.
Eine integrierte Betreuung von Patienten mit nicht
entzündlich, nicht traumatisch oder nicht tumorbedingten
chronischen Rückenschmerzen und Weichteilbeschwerden am
Bewegungsapparat mit und ohne Zusammenhang zu
Rückenbeschwerden dieser Art soll ebenfalls durch eine
verbesserte Schnittstellengestaltung gefördert werden.
Hierbei ist insbesondere eine Abklärung von
Schmerzursachen und die Früherkennung des Risikos einer
Schmerzchronifizierung notwendig.
Fehlende muskuläre Kondition als Ursache für
chronische Rückenschmerzen und krankmachende Dysbalancen
zwischen Belastbarkeit und Belastung sollen früh erkannt
werden. Hiermit soll die Chance verbessert werden,
zweckmäßige, gesundheitsstärkende und Spätfolgen
gegensteuernde Frühmaßnahmen im regionalen
Gesundheitswesen zu entwickeln und wahrzunehmen.
Mitwirkung Betroffener bei der Gestaltung der
regionalen Versorgungssituation
Betroffene sollen per email, per Post, persönlich
oder über Delegierte einer Gruppe Versorgungsprobleme,
die aus Sicht des Patientenalltags erkennbar sind, auf
die Tagesordnung der Mitgliederversammlung des
Rheumazentrums bringen und so die Arbeit an der
Verwirklichung der Ziele der Regionalen kooperativen
Rheumazentren regional mitgestalten.
Auf 3x jährlich stattfindenden
Mitgliederversammlungen des Rheumazentrums werden alle
anstehenden Probleme nach Tagesordnung durchgearbeitet.
Ergänzend zu Aktivitäten der Mitglieder (Ärzte aus
Klinik und Praxis, aus internistischer und
orthopädischer Rheumatologie und anderen Fachgruppen,
aus Akutmedizin, Sozialmedizin und Rehabilitation,
Ergotherapeuten, Krankengymnasten und Vertreter aus
Selbsthilfegruppen) kann durch Benutzen dieser homepage
jeder auch ohne Mitgliedschaft ein Rheuma-Thema von
allgemeinem Interesse auf die Tagesordnung bringen.